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Astern

Die Pflanze des Monats Oktober 06: Die Aster

In der griechischen Sprache bedeutet Aster «Stern» – und daher stammt auch der Name unserer Astern: Die den Gänseblümchen ähnelnden Blüten muten wie Sterne an. Die Gattung besteht aus etwa 500 Arten und ist in Eurasien, Afrika und vor allem Amerika weit verbreitet. Astern sind winterharte, mehrjährige Pflanzen und meist Sommer- oder Herbstblüher.

Viele verschiedene Blütenfarben wie blau, rot, weiss, rosa, lila und angenehme Pastelltöne machen den Charme dieser Pflanze aus. Es gibt hoch- und flachwüchsige Astern, die sich sehr schön mit Frühlings- und Sommerblumen kombinieren – die Herbstastern verdecken dann die schon verblühten anderen Blumen. Durch die vielen verschiedenen Farben und Formen, die Herbstastern haben, lassen sich auch wunderschöne Muster pflanzen.

Für eine flache Bepflanzung eignet sich besonders die Kissenaster, die etwa 20 bis 50 Zentimeter hoch wird. Die grösste Sorte unter den Herbstastern ist die Raublattaster mit einer stolzen Höhe von 120 bis 180 Zentimetern; dicht gefolgt von der Glattblattaster mit 100 bis 140 Zentimetern. Hoch wachsende Herbstastern sollte man an Stangen oder Staudenhaltern festbinden, damit sie nicht umknicken.

Wer in seinem Garten verzweigte Glattblatt- und Raublattastern haben möchte, sollte die Staudenbüsche im Juni um einen Drittel zurück schneiden, damit sie später verzweigter wachsen. Bei Kissenastern ist zu beachten, dass man sie nach 3 bis 4 Jahren umpflanzen muss.

Sommer- und Herbstastern lieben einen lockeren, nährstoffreichen und feuchten Boden. Für Kissenastern sollte der Boden allerdings lehmig sein und Weisse Herbstastern mögen eine Mischung aus sandigem und lehmigem Boden. Einmal pro Jahr empfiehlt sich etwas Dünger, auch möchten die Astern im Sommer regelmässig gegossen werden. Wird dies vernachlässigt, werden die Blätter gelb.

Die höchsten Ansprüche an den Standort, stellen die Glattblattastern: Tau und Regen verursachen leicht Mehltau. Sie bevorzugen daher einen luftigen Standort, damit die Blätter trocknen können.

Aufgepasst aber auch beim Pflanzen einer Sorten: Bei der Raublattaster und der Myrtenaster faulen oder sterben die Knospen ab, sobald man sie zu tief einpflanzt. Und Astern sollten übrigens generell im Frühjahr gepflanzt werden.

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Arten (eine Auswahl)

Staudenastern gehören zu der Familie der Korbblütler und werden in drei Gruppen geteilt. In Vorsommerblüher, Sommerblüher und Herbstastern. Die Herbstastern werden auch noch mal unterteilt in Kissenaster, Glattblattaster, Raublattaster, Myrtenaster und Weisse Herbstaster.

Im Herbst ist der Höhepunkt des Asternjahres: Dann blühen beispielsweise die kompakte und niedrig wachsende Kissen-Aster (Aster-Dumosus-Sorten), die filigrane Myrten-Aster (Aster ericoides), die Weisse Waldaster oder die Gebüsch-Aster (Aster divaricatus). Die Weisse Waldaster ist eine der wenigen Herbstblüher, die auch im Halbschatten und an trockenen Standorten im Garten problemlos gedeiht – sie blüht von August bis in den Oktober.

Siehe auch: www.derkleinegarten.de

Systematische Einordnung

Astern bilden die Gattung Aster und Gartenastern die Gattung Callistephus der Familie Compositae. Die Strand-Aster heisst botanisch Aster tripolium, die Berg-Aster wird Aster amellus genannt.

Weblinks/Quellen:

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Aster
Die Aster ist ein Symbol der Traumdeutung und wird in der Deutung je nach Farbe unterschieden.

Strandastern
Nicht zur Gattung Astern (Aster) gehören die Sommerastern.

strandaster
Die
Strandaster ist meist nur
zweijährig und gehört zu den Sommerastern. Sie kommt an Meeresküsten und Salzquellen im Binnenland kommt vor, wird bis 60 Zentimeter hoch und ist auf salzhaltige Böden angewiesen.

Raubblatt-Aster
Die Raubblatt-Aster

Weisse Aster Die Myrtenaster

Kissenaster
Aster
dumosus - die Kissenaster-

Bergaster Die kleinwüchsige Bergaster in blau-violett ist eine Form der wilden Kalkaster (Aster amellus).

 

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Quellen: Microsoft Encarta 2005, «Mein schöner Garten», diverse Websites zum Thema (mit jeweiliger Verlinkung)