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Iris

Die Pflanze des Monats August 2007: Die Iris

Eine der faszinierendsten Blumen, die Iris, wurde wegen ihrer Schönheit und Farbenpracht nach der Göttin des Regenbogens benannt. Sie gehört zur grossen Familie der Schwertliliengewächse – auch wird oft auch Schwertlilie genannt.

Als Gartenpflanzen sind die Schwertlilien jedem bekannt; in der Natur trifft man ihre etwa neun einheimischen, sämtlich geschützten Vertreter mit Ausnahme der Sumpf-Schwertlilie eher selten an. Die meisten der nahezu 300 botanischen Arten stammen aus den gemässigten Zonen der nördlichen Hemisphäre.

Beschreibung: siehe… http://www.tu-darmstadt.de und http://de.wikipedia.org

Die Wuchsform wird in zwei Gruppen eingeteilt werden können. Die erste Gruppe besitzt unterirdisch kriechende Sprossachsen, so genannte Rhizome; zu dieser Gruppe gehören die Bart tragenden Schwertlilien aus bunten Haaren auf den Hängeblättern, bartlose Irisformen, denen diese Bärte fehlen sowie Evansia-Iris oder Kamm-Iris, die statt eines Bartes einen aufrechten Kamm besitzen.

Die zweite Gruppe weist Zwiebeln auf; hier finden sich die kleineren Formen wie die Netz-Schwertlilie, die häufig im Steingarten gepflanzt werden.

Rhizom-Iris sind in der Regel winterhart und bevorzugen einen sonnigen Platz; einige der bartlosen Schwertlilien bevorzugen sehr feuchten Boden. Zwiebel-Iris-Arten sind ebenfalls winterhart und benötigen während der Wachstumsperiode einen sonnigen Standort mit viel Feuchtigkeit.

Im Garten kommen vor allem die Bart-Iris-Arten vor. Von ihnen gibt es mittlerweile ein derart grosses Sortiment, dass sie selbst für Kenner kaum noch zu überblicken sind. Zur besseren Orientierung werden sie in drei Gruppen unterteilt, wobei Wuchshöhe und Blütezeit für die Unterteilung entscheidend ist.

(Quelle: http://de.wikipedia.org)

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Pflegetipps: siehe: http://www.bio-gaertner.de

Schwertlilien sind so vielfältig, dass allgemein gültige Pflegetipps nur begrenzt Gültigkeit haben. Sumpf-Schwertlilien, meist Gelb oder Blau blühend, lieben beispielsweise feuchte und halbschattige bis sonnige Standorte. Andere Sorten lieben es ganz sonnig und eher trocken. Auch sind nicht alle Arten winterhart. Deshalb gilt: Pflegeanleitung gut studieren!

Vermehrung: Man vermehrt die Schwertlilien durch Teilung nach der Blüte im Spätsommer oder durch Samen im Herbst. Schwertlilien sind Frostkeimer. Samen sollte man deshalb vor der Aussat in ein Gefäss acht Tage auf einem Löschpapier gelegt im Kühlschrank aufbewahren. Erst dann aussähen und bei Zimmertemperatur stets feucht halten.

Verwendung: Ausser ihrem Wert als Zierpflanze haben die Mitglieder der Familie kaum wirtschaftliche Bedeutung. Die Rhizome einiger Arten, hauptsächlich der Florentiner Schwertlilie, werden getrocknet und zur Iriswurzel zermahlen. Vor allem im 19. Jahrhundert wurde daraus das beliebte Veilchenparfüm hergestellt – das ätherische Öl erinnert stark an Veilchenduft. Schon die Menschen des Mittelalters kannten um die Wirksamkeit der Schwertlilie als Heilpflanze. Kräuterkundige damals und heute verwendeten die Wurzel der Veilcheniris aber auch als Brechmittel. Zusätzlich wurde und wird die Wurzel zum aromatisieren von Wein verwendet. Kaut man die Wurzel, wirkt sie gegen Mundgeruch. In einigen Regionen wird bis zum heutigen Tag die schmerzlindernde Wirkung der Wurzel bei zahnenden Kindern eingesetzt.

Safran, der als Farbstoff und als Gewürz und Färbemittel von Lebensmitteln Verwendung findet, wird aus den dreiteiligen Narbenästen einer Krokusart gewonnen. Da die Ernte nach wie vor mit der Hand erfolgen muss, gilt Safran noch immer als das teuerste Gewürz der Welt.

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Iris, die Göttin

Iris (Mythologie), in der griechischen Mythologie die Göttin des Regenbogens und Tochter des Titanen Thaumas und der Elektra, der Tochter des Titanen Okeanos. Als Bote von Zeus und seiner Frau Hera verlies Iris den Olymp nur, um die göttlichen Befehle der Menschheit zu überbringen, von der sie als Beraterin und Führerin betrachtet wurde. Sie reiste mit der Schnelligkeit des Windes und konnte so von einem Ende der Erde zum anderen, zum Grund des Meeres oder in die Tiefen der Unterwelt gelangen. Obwohl sie eine Schwester der geflügelten Ungeheuer, der Harpien, war, wurde Iris als schönes Mädchen mit Flügeln, Roben aus glänzenden Farben und einem Heiligenschein auf dem Kopf dargestellt, das am Himmel einen Regenbogen hinter sich herzog. (Quelle: Microsoft Encarta Enzyklopädie)

Systematik und Arten: siehe http://de.wikipedia.org

Systematische Einordnung

Der wissenschaftliche Name der Schwertliliengewächse ist Iridaceae, die namensgebende Gattung Schwertlilie oder Iris heißt botanisch Iris. Barttragende Schwertlilien bezeichnet man als Iris-Barbata-Hybriden, Netz-Schwertlilien als Iris reticulata und die Florentiner Schwertlilie als Iris germanica var. florentina. Safran gewinnt man von der Art Crocus sativus.

Hinweis:
 
„Das Irisbeet“ ist das Thema der „Laufener BeetStunde“ am 12. August um 11 Uhr in der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin in Sulzburg-Laufen. Mehr dazu: www.graefin-von-zeppelin.de

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Weblinks/Quellen:


Ergänzende Infos


Legende
Iris Haut les Voiles.
Viele Arten der nach ihrem wissenschaftlichen Gattungsnamen auch Iris genannten Schwertlilien werden als Zierpflanzen kultiviert. Pflanzenzüchter entwickeln fortwährend neue Artbastarde und Sorten.


Legende Iris Intrepide. Die Farben der Blüten können ganz unterschiedlich sein, das ist abhängig von der Stammpflanze. Die Farben reichen von strahlendem gelb über violett bis hin zu ganz dunklen Nuancen von Rot und Blau.


Legende Die Wasser-Schwertlilie ist nach der Sumpfdotterblume eine der edelsten Pflanzen.


Legende Die Sibirische Schwertlilie stammt aus den gemässigten Zonen Europas und Asiens. Sie ist eine besonders pflegeleichte, ungemein anpassungsfähig Staude, toleriert viele Standorte, am besten jedoch gedeiht sie in voller Sonne auf einem feuchten, nährstoffreichen Boden. Sie wird, je nach Sorte, etwa 50 bis 120 cm hoch. Die Blüten sind meist in verschiedenen Blautönen gehalten oder weiss.

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Quellen: Microsoft Encarta 2005, «Mein schöner Garten», diverse Websites zum Thema (mit jeweiliger Verlinkung)