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Die Pflanze des Monats Januar 2007: Yucca

Die Yucca wird wegen ihres palmähnlichen Schopfes als „Palmlilie“ bezeichnet, ist aber keine Palme. Die Bezeichnung „Yuccapalme“ ist deshalb auch falsch.

Palmlilien (Yucca aloifolia) sind immergrüner Sträucher und Bäume mit steifen Blättern, die etwa 40 Arten umfasst und in Nordamerika sowie auf den Westindischen Inseln beheimatet ist. Sie gehören zur Familie der Agavengewächse (Agavaceae). Manche Arten werden wegen ihrer attraktiven Blüten und ihres ansprechenden Erscheinungsbildes als Zierpflanzen gezüchtet. als Zimmerpflanze bildet die Yucca einen in der Regel zwischen 5 und 10 cm dicken Stamm aus, der am Triebende grün und zur Wurzel hin bräunlich verholzt aussieht. Die lanzenförmigen Blätter stehen in Rosetten. Aus dem Zentrum der Rosette wächst der lange Blütenstängel, der in einer rispigen Ähre glockenförmiger, hängender Blüten endet. Sie wird bis um die 5 m hoch.

Viele Palmlilien der südöstlichen Vereinigten Staaten haben grasähnliche Blätter, die als Füllung für Kissen verwendet werden. Die Wurzeln einiger Palmlilien erzeugen eine fettige Substanz, die man in einigen Ländern als Seife benutzt. Der regelmässige Verzehr der Yucca-Wurzel soll auch für eine gesunde Reinigung und Entgiftung des gesamten Körpers und seiner Gewebe sorgen. Mehr dazu...

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Arten

Es gibt verschiedene Palmlilienarten, die unter mitteleuropäischen Bedingungen winterhart sind und daher frei im Garten ausgepflanzt werden können. Es handelt sich hierbei um Yucca filamentosa, flaccida und glauca. Sie blühen sogar ziemlich zuverlässig.

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Pflege

Wasser: Yucca benötigt zwar nur wenig Wasser, jedoch darf das Substrat nicht ganz austrocknen. Sonst färben sich die unteren Blätter gelb und vertrocknen. Die Palmlilie liebt hohe pH-Werte, so dass kalkiges Wasser kein Problem darstellt. Sie ist empfindlich gegenüber Staunässe. Im Winter sollte nur selten und spärlich gegossen aber nicht getaucht werden. 
Licht: Ein heller, gern auch sonniger Standort ist ideal. Auch Halbschatten wird toleriert. Im Sommer kann man Yucca auch nach Gewöhnung ins Freie in die volle Sonne stellen. Bei zu wenig Licht und insbesondere im Zusammenwirken mit manchmal austrocknendem Substrat vertrocknen die unteren Blätter. 
Temperatur: Die als Zimmerpflanze angebotene Yucca aloifolia ist nicht frosthart und mag gern hohe Temperaturen. Aufgrund ihrer Unempfindlichkeit gegenüber niedriger Luftfeuchtigkeit kann man sie sehr gut im geheizten Zimmer überwintern, sofern genug Licht vorhanden ist. Eine kühle Überwinterung bei ca. 10 °C ist aber ebenfalls möglich. 
Düngung: Während der Wachstumsphase einmal pro Woche oder weniger mit einem beliebigen Volldünger, der nach Herstellervorschrift angesetzt wird. Bei guter Düngung wächst die Yucca recht zügig.
Vermehrung: Üblicherweise durch Samen oder Stecklinge. Die Stecklinge gewinnt man, indem man den Stamm in mehr oder weniger lange Stücke sägt und diese bewurzelt. Auf diese Weise entstehen die aus dem Handel bekannten kurzen Stämmchen, denen meistens zwischen 1 und 3 grüne "Bürzel" entspringen. Eine Bestäubung findet nur selten statt, und zwar mit Hilfe der Yuccamotte.
Sonstiges: Falls die Yucca zu gross wird, schneiden Sie sie einfach in beliebiger Höhe ab, am besten im Frühjahr. Der Stamm treibt dann recht zuverlässig wieder aus. Die Schnittfläche sollte man mit einem im Fachhandel erhältlichen Wundverschluss bestreichen. Die abgetrennten Stücke bilden ziemlich schnell Wurzeln aus. Es dauert nicht allzu lange, dann treiben sie auch erneut aus.
Tip: Kaufen Sie möglichst kleine Pflanzen, da diese bei guter Pflege sehr schnell wachsen.

Quelle und mehr dazu:
www.kuebelpflanzeninfo.de

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Systematische Einordnung / Name

Palmlilien bilden die Gattung Yucca aus der Familie Agavaceae. Der Josuabaum trägt den Namen Yucca brevifolia.

Weblinks/Quellen:

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Legende
Der Josuabaum erhielt seinen Namen nach dem biblischen Führer Josua, der mit einer Lanze zur Stadt Ai in Kanaan wies.


Legende
Yucca filamentosa, häufig in Gärten zu finden


Legende Yucca elephantipes,
häufig als Zimmerpflanze gehalten


Legende Die weissliche Blüten, die wie grosse Maiglöckchen aussehen, erscheinen im Sommer an langen, aufrechten Rispen – sofern die Pflanze ältzer als zehn Jahre ist. Allerdings ist in Zimmerkultur damit kaum zu rechnen.

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Quellen: Microsoft Encarta 2005, «Mein schöner Garten», diverse Websites zum Thema (mit jeweiliger Verlinkung)